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Kuriositäten im und für's Badezimmer

Die Beuys'sche Unschuld-Seife als Serienknüller

Der niederrheinische Maler und Bildhauer Joseph Beuys war - nun, ein Genie, meinen die einen, ein Auf-den-Arm-Nehmer, meinen die anderen - Zeit seines Lebens für manche Überraschungen und manches Schelmenstück gut. Und wenn das Schelmenstück ein Seifenstück war mit dem eingeprägten Schriftzug "UNSCHULD".

Der Frankfurter Künstler Ottmar Hörl hat die Beuys'sche Seifenoper nachformen und in eine edle schwarze Seifendose legen lassen, damit die Politiker ihre Hände in Unschuld waschen können. Die weltweite Auflage dieses unschuldigen Kunstwerks liegt - man höre und staune - bei 81 Millionen, verkauft wurden bisher in Szene- und Design-Shops einige zehntausend Stück. Sie müssen also, liebe Traumbad-User, nicht gleich losrennen und die seifige Unschuld kaufen, es sind noch an die 80 Mio erhältlich. Die "Unschuld" ist natürlich nur echt mit dem Echtheitszertifikat auf dem Hosenboden, äh: Dosenboden.
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