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Bad-Geschichte und Geschichten
Der Waschtisch in der griechischen Antike |
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Daß sich die alten Römer fortlaufend in die warmen öffentlichen Bäder stürzten, haben wir ja schon verschiedentlich berichtet. Aber wie trieben es die alten Griechen, jedenfalls hinsichtlich des Waschens und Badens? Unter den alten Griechen galten warme Bäder als Verweichlichung - kalt wurde gebadet. Soviel weiß man. In der Zeit des Homer wird nur dergestalt vom Bad berichtet, daß man nach Strapazen, langen Reisen und nach Kämpfen badete. Die Ringkämpfer wurden zunächst mit Öl gesalbt, dann aber mit feinem Sand bestreut, damit der Gegner beim Greifen nicht abrutschte. Nach dem Kampf wurde die Dreckkruste mit einem Schaber abgeschabt - und dann wurde gebadet (ging ja wohl auch nicht anders). Badewannen sind auf den Vasenabbildungen, die uns viel über die damalige Zeit erklären, nicht abgebildet, wohl aber Waschbecken. Das waren runde Schalen aus Stein, die auf Marmorsäulen ruhten. Betrachtet man das moderne Waschtisch-Design, stellt man fest, daß die Antike Pate gestanden hat. Die "alte" Griechin wusch sich an diesem Becken mit dem Schwamm, und zwar "nackisch". Eine Sklavin schüttete Frischwasser aus der Hydra nach - einer Tonkanne (wobei wir gleich noch mit entdecken, woher der Begriff des Hydranten stammt). Es gibt aber auch Vasenbilder, die bekleidete Damen zeigen. Die wuschen sich vor und nach dem Essen die Hände. Ganz schön hygienisch waren sie, die Helleninnen und Hellenen. | |
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