|
 |

Bad-Geschichte und Geschichten
Der Filmklassiker "Das Bad auf der Tenne"
|
 |
Je ernster die Lage im 2. Weltkrieg wurde, je heiterer wurden die Filme. Einer der ersten deutschen Farbfilme kam 1943 in die Kinos - die Komödie "Das Bad auf der Tenne". Tenne ist das niederdeutsche Wort für Heuboden - auf diesem Heuboden wollte Frau Bürgermeister Antje Hendrick (dargestellt von der seinerzeit berühmten Film- und Theaterschauspielerin Heli Finkenzeller) ein Bad nehmen. Wieso? Nun, der reiche Handelsmann Ule Seeks hatte ihr eine Badewanne (ausgerechnet als Liebesbeweis) geschenkt, ihre Ehemann verbannte die Wanne aber aus seinem Haus, da sowohl er als auch das ganze Dorf nichts von dieser neumodischen Errungenschaft hielten. Da saß also Frau Bürgermeister in der Wanne, die ihre Mägde mit warmem Wasser gefüllt hatten - und die Männer aus dem Dorf , die sich hinter eine Holzwand geschlichen hatten, schauten durch Astlöcher zu. Damit beginnt die Komödie, die noch viele Überraschungen bereithalten wird - wie man im Fernsehen nachverfolgen kann, denn der Film wird ab und zu wieder gezeigt. 1956 gab es ein Remake mit Nadja und Walter Giller, Rudolf Platte und dem Star der 50-er Jahre Sonja Ziemann. Das Remake kam aber an das Original nicht heran. Unser Foto zeigt eine Szene aus dem 1943 aufgeführten Film, dessen Musik Theo Mackeben komponiert hatte - und nicht etwa Friedrich Schröder (siehe Beitrag rechts). | |
 |
|
© pw-Internet Solutions GmbH, Mönchengladbach, E-Mail:info@pw-internet.de
|
 |
|
|
 |
|
|