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Das Bad in der darstellenden Kunst

Gustave Courbet: ein Revolutionär geht ins Gefängnis

Ein Maler, der einmal das Gefängnis kennen lernte, (sich zwar durch die Flucht in die Schweiz dem Prozess entzog) ist bestimmt eine Ausnahmeerscheinung der europäischen Kunst. Knapp 20jährig trieb es Courbet Mitte des 19. Jahrhunderts nach Paris, wo er als Autodidakt seinen Weg als Künstler ging. Vorbilder fand er im Louvre, Motive in der Natur. Vielbeachtete Bilder sind seine Portraits und Akte, Modell standen ihm Menschen aus dem täglichen Leben. Als Spross einer wohlhabenden Bauernfamilie hat er besonders leichten Zugang zu Bauernmädchen,- und das auch in sexueller Hinsicht -; eines hat er in dem unteren Bild "Die Badende" festgehalten. Der Freiheitskämpfer Courbet, der die Arbeiter und Bauern befreien will, will so die Schönheit der sogenannten Proletarierinnen zeigen. Später geht er für seine Überzeugung sogar ins Gefängnis.

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