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Das Bad in der darstellenden Kunst
Jürgen Cominotto's Plastik "Beim Bade" im Bremer Schnoor |
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Der Schnoor ist jener Stadtteil in Bremen, der mit seinen engen Gassen und zahlreichen Fachwerkhäusern erahnen läßt, wie im Mittelalter die Menschen und insbesondere die Fischer aus Bremen gewohnt haben mögen. Und da es im Mittelalter weder Badezimmer noch Kanalisation gab, die Menschen aber durchaus gerne baden wollten, so taten sie dies in einer öffentlichen Badestube. Über die Sitten und Gebräuche ist hier bei "traumbad.de" an anderer Stelle zu lesen.
Im Schnoor gab es auch so eine Badestube - und was lag da näher, als einem Bildhauer den Auftrag zu geben, eine Skulptur zu schaffen, die an das Badeleben erinnert. Der Bremer Bildhauer Jürgen Cominotto übernahm den Auftrag und schuf aus Granit und Bronze eine Skulptur, die er "Beim Bade" genannt hat und die in freier künstlerischer Interpretation das mittelalterliche Badewesen symbolisiert. Dass sich ein Mann und offenbar zwei Frauen in der Wanne räkeln, soll ja auch heutzutage vorkommen.
Jürgen Cominotto hat Bildhauerei an der HKM Bremen studiert und inzwischen Skulpturen geschaffen, die in mehreren Städten stehen. Er hat seine Werke auch in mehreren Ausstellungen gezeigt. Er arbeitet heute als Kreativtherapeut in der stationären Psychotherapie. Bevorzugtes Material ist Terracotta, aus der er reizvolle Plastiken formt , die er auch farbig bemalt. Zwei kleinere Arbeiten zeigen wir abschließend an dieser Stelle. Einmal (unten links) die Skulptur "Drei in Einem", nur 18 cm groß, die aus einem Steatit herausgearbeitet wurde. Dann die Plastik "Die Eroberung" (unten rechts), eine 85 cm hohe, handbemalte Terracotta-Arbeit.
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| Sie können den Künstler auf seiner Website besuchen: www.juergen-cominotto.de | |
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