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Das Bad in der darstellenden Kunst
Arnold Böcklin - der Symbolist des ausgehenden 19. Jahrhunderts |
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Viele Maler aus der Übergangszeit des 19. in das 20. Jahrhunderts sind schwer einzuordnen. Die Kunstströmungen waren sehr unterschiedlich. In Deutschland dominierten die Historienmaler mit ihren kitschigen Kaiser-, Fürsten- und Schlachtendarstellungen, aber auch Realisten wieder Leibl, Liebermann, Feuerbach oder Thoma machten von sich reden. In Frankreich verdrängten die Impressionisten die Kitschmaler, der Jugendstil dämmerte heran. Der Schweizer Maler Böcklin, in Basel geboren, künstlerisch stets pendelnd zwischen Italien und Mitteleuropa, gilt als Vorläufer des Jugendstils.
Wie viele andere Maler seiner Zeit suchte er seine Motive in der Antike, hier waren es die Nymphen, die er in romantischen Gewässern baden ließ. Das "Nymphenbad" (links) oder die "Elysischen Felder" (rechts) sind gute Beispiele dafür. Zu den großen Kunstwerken des Abendlandes gehört Arnold Böcklins "Toteninsel", ein Motiv, welches er gleich fünfmal gemalt hat. Arnold Böcklin, 1827 in Basel geboren und 1901 in Fiesole gestorben, wurde 2002 in der neuen Pinakothek in München eine Retrospektive gewidmet. In München hatte er seine fruchtbarsten Jahre; hier gelang ihm 1859 der Durchbruch, als König Ludwig I sein Gemälde "Pan im Schilf" für die Neue Pinakothek ankaufte. | |
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