Jahrhundertelang war das größte Barockschloß nördlich der Alpen zweckentfremdet. Die mildesten Zweckentfremdungen
waren noch der Betrieb einer preußischen Kadettenanstalt oder einer Schule für Kinder der belgischen Besatzungstruppen, die nach dem 2.
Weltkrieg in Köln Quartier nahmen.
Womit schon der Standort lokalisiert ist: Nur 15 km östlich von Köln, von Köln-City aus fast mit der
Straßenbahn erreichbar. Aber wer fährt schon mit der Straßenbahn in ein Grandhotel? Nach all den Zweckentfremdungen kam 1997 eine namhafte
deutsche Versicherungsgruppe, kaufte das Objekt und ließ es schöner erstrahlen, als es sich der eigentliche Erbauer Fürst Johann Wilhelm II
(Jan Wellem im Volksmund geheißen) je hätte vorstellen können. Betrieben wird das Hotel von der Althoff-Gruppe, bekannt für excellente Häuser,
und ausgestattet ist es mit erlesenen Antiquitäten und modernstem Komfort.
Die 84 Zimmer und 36 Suiten, in fünf unterschiedlichen Designs
eingerichtet, verfügen über prachtvolle Bäder, von denen wir zwei im Foto zeigen wollen. Großartig baden, relaxen oder sich-verschönern-lassen
kann man im 1.000 qm großen Beauty- und Spa-Bereich. Die Geschmacksnerven werden höchst anspruchsvoll angeregt im Gourmetrestaurant Vendome
und im Restaurant Jan Wellem, wobei in der "Enoteca" leichte mediterrane Genüsse mit denen edler Kreszenzen aus dem Weinkeller wetteifern.
Natürlich verfügt ein Haus wie dieses über modernste Tagungstechnik in klimatisierten Räumen, wobei diese Räumlichkeiten mit einem Fassungsvermögen
bis 300 Personen nicht irgendwie "Tagungsraum I" heißen, sondern "Salon Habsburg" oder "Salon Medici". Die im Grandhotel Schloß Bensberg
angesiedelte prachtvolle Bibliothek ist auch als Besprechungsraum buchbar.
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