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Das Bad in der darstellenden Kunst

Peter Paul Rubens und die "Toilette der Venus"

Peter Paul Rubens, in 1577 in Siegen geboren, gilt als der typischste Vertreter der barocken Malkunst. Fast jedem sind seine üppigen, halbnackten Damen in Erinnerung, die er hundertfach und mit fast rosigen Farben auf die Leinwand bannte, wobei die gemalten Szenen wegen der Schicklichkeit natürlich alle irgendwie in die griechische Götterwelt verlegt wurden. Rubens malte wie am Fließband, unterstützt von Malergehilfen in seiner Werkstatt, so dass heutzutage nicht immer ganz klar ist, was Rubens oder nur "Rubensschule" ist. Jedenfalls war Rubens ein Genie - auch ein kaufmännisches. Er wurde mit dem Malen von Porträts von Patriziern und Adeligen reich, lebte in einem Schlößchen und genoss allenthalben höchstes Ansehen. Auch bei den Kirchen, denn Rubens malte auch religiöse Motive und Altarbilder. Seine "Toilette der Venus", um 1612 bis 1615 entstanden, dient eher der Augenweide damaliger "Herrschaften". Rubens verwitwete früh, heiratete dann noch einmal. Die Bilder seiner ersten Frau Isabella Brant und seiner zweiten Frau Helene Fourment gehören mit zum Schönsten aus der Hand des Meisters. Rubens starb 1640 in Antwerpen.
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