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Das Bad in der darstellenden Kunst
"Die badenden Mädchen mit Stadt im Hintergrund"
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August Macke war Rheinländer durch und durch, was man an der Heiterkeit und Farbenfreude seiner Bilder erahnen kann. Und er war einer der ganz großen Maler der beginnenden Moderne, der als 27-jähriger Kompanieführer schon 1914, ganz zu Beginn des 1. Weltkriegs, auf den blutüberströmten Schlachtfeldern der Champagne starb. Was die Kunst durch den frühen Tod dieses Meisters der "reinen Farbe" verloren hat, ist nicht zu ermessen. Wie Picasso hatte August Macke "alles drauf", wie man sich heute salopp ausdrückt. Er war ein hervorragender Zeichner und Porträtist, er versuchte sich in verschiedenen Stilrichtungen und schuf vor allem mit seinen flächigen, farbigen Ölgemälden wie "Dame in grüner Jacke", "Modegeschäft", "Sonniger Weg" oder "Hutladen" den typischen Macke-Stil, schwer einzuordnen zwischen Impressionismus und Expressionismus, in jedem Fall aber unverwechselbar. "Die badenden Mädchen mit Stadt im Hintergrund" sind in einem Geflecht aus abstrakten Einzelformen aufgelöst, die Stadt im Hintergrund kaum zu erkennen. Dieses Werk gehört zu den experimentellen Bildern, die der junge Künstler in den beiden Jahren vor seinem Tod malte. Nur einmal verzichtete August Macke ganz auf helle, leuchtende Farben. "Der Abschied" heißt eins seiner letzten Bilder und zeigt Frauen und Kinder in düsteren schwarz-braunen Farben. Der Künstler hat wohl schon seinen Tod vorausgeahnt. | |
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