Ich danke allen Frauen, die mir „Rezepte“ gegeben haben, wie man die endlos langen WC-Sitzungen unserer Partner verkürzen kann. Mein Max gibt sich zwar alle Mühe, unter 15 Minuten zu bleiben – aber wenn er mit „Auto, Motor und Sport“ unter dem Arm verschwindet, weiß ich, dass eine halbstündige WC-Blockade bevor steht. Ich gebe die Tipps gerne weiter:
Jenny Claas: „Ich drehe nach 10 Minuten ganz einfach die Sicherung vom Bad raus. Dann sitzt er im Dunkeln und schreit herum.“
Sarah Beilstein: „Ich schleiche mich mit seiner Fußball-Fanfare an die Tür und dann gebe ich volles Rohr. Der Heulton lässt ihn von der Brille hüpfen.“
Martina Roth: „In einem Extremfall habe ich schon Tränengas durchs Schlüsselloch gejagt. Das gab einen schönen Aufruhr – aber ich habe starke Nerven!“
Tina Waldmann: „Ich rufe ihn alle 10 Sekunden auf dem Handy an, denn ohne Handy geht er noch nicht mal aufs Klo. Nach dem dritten Anruf brüllt er: Ja, ja, ich bin in einer Minute fertig!“
Patrizia Klein: „Ich rufe durch die Tür: Schaaaaahaatz, Dein Chef ist am Telefon. Dann springt er ganz schnell von der Brille … und wundert sich, dass der Chef schon aufgelegt hat.“
Jennifer Behrens: „Neulich stand mir das Wasser bis zum Hals, aber mein Julian hat das Feld nicht geräumt. Da habe ich aus lauter Wut die Knöpfe an seiner Lieblingsjacke abgeschnitten.“
Liebe Kampfgenossinnen, ich habe zwei eurer Tipps ausprobiert. Das gab einen ziemlichen Krach und mein Max hat gedroht auszuziehen. Ich habe geantwortet, dass ich ihn nicht vermissen werde, da ich ihn ja sowieso kaum sehe, weil er stundenlang auf der Brille hockt.
Da ist er aus dem Haus gestürmt und als er mitten in der Nacht angeheitert nach Hause kam, war das Schlafzimmer verschlossen. Seine Matratze lag im Badezimmer und da hat er denn auch schlafen müssen. Vielleicht hat er aber auch in Hockstellung die Nacht auf dem WC-Sitz verbracht. Was weiß denn ich, zu was Männer fähig sind, fragt sich
Ihre Betty Lukasch